Herzlich willkommen

In Sachen Bier hat gefühlt jeder eine Stimme, die großen Brauer, die kleinen Brauer, der Staat, die Verbände, die Politik …

Lediglich die Verbraucher tauchen nur auf, wenn die Medien mal wieder eine Blindverkostung von Bier X gegen Bier Y präsentieren wollen. Die GBCU hat sich gegründet, um diesen Missstand zu beenden, und – ähnlich wie in anderen europäischen Ländern – dem Bier auch von “unten”, sprich von denen, die es gerne (und bewusst) trinken, eine Stimme zu geben.

Die GBCU setzt sich dabei für eine möglichst große Biervielfalt (in Gastronomiebetrieben und im Getränkehandel), eine vollständige und transparente Bierdeklaration (Inhaltsstoffe und Herkunft) sowie einen für alle Beteiligten fairen Bierpreis und günstige Biersteuern ein. Dafür arbeiten wir auch mit den anderen Akteuren auf dem deutschen und europäischen Biermarkt zusammen und organisieren regelmäßig Veranstaltungen rund um die deutsche Biervielfalt.

Manifest

In großen Teilen decken sich unsere Ziele mit denen des Manifestes der EBCU (European Beer Consumers Union), das Sie unter diesen Link finden können: DOWNLOAD MANIFEST

Sektionen

Auf der Jahreshauptversammlung 2020 gründete sich die GBCU Sektion Berlin-Brandenburg, erreichbar über die eMail-Adresse berlin-brandenburg@gbcu.de (Sektionssprecher Sven Herzog), im Februar 2021 die GBCU Sektion Westfalen mit Sektionssprecher Michael Nehrmann, eMail-Adresse westfalen@gbcu.de.

Motivation

Die Versicherten hatten sie, die Energieabnehmer, ja sogar die Teppichkäufer – nur die Biertrinker nicht: Eine Verbraucherorganisation, die die Interessen derer, die das Produkt am Ende konsumieren, auch vertrat. Das hat sich am 29. März 2019 mit der Gründung der „GERMAN BEER CONSUMERS UNION – VEREINIGUNG DER DEUTSCHEN BIERKONSUMENTEN“ geändert. Hinter der Abkürzung GBCU verbirgt sich ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Bierkonsumenten im Lande eine Stimme zu geben.

Die Zukunft des Bieres

Nun mag man sich fragen, wozu das gut sein soll. Schließlich sind gerade die eifrigen Bierkonsumenten mitunter so laut, dass man sie mehr hört, als es einem lieb ist. Doch hier geht es um eine andere Form von Gehör. Schließlich steht in Deutschland auf der einen Seite der Staat, der über Steuern viel Geld am Bierkonsum verdient – immerhin über 600 Millionen Euro im Jahr – und trotzdem über immer neue Vorschriften und Regularien dem Alkoholkonsum mehr und mehr den Kampf ansagt. Auf der anderen Seite finden sich die Brauereien, die als Wirtschaftsbetriebe naturgemäß gutes Geld verdienen und möglichst effizient arbeiten wollen. Würde der Markt ausschließlich von diesen beiden Akteuren bestimmt, gäbe es in Deutschland nur noch leichtes Bier nach einem einheitlichen Rezept von wenigen verbliebenen Braugiganten – USA-Besucher der 1970er Jahre werden sich erinnern.

Biervielfalt und Bierspezialitäten

Damit genau das nicht geschieht, müssen auch wir, die Verbraucher zu Wort kommen, und das nicht nur mit unserem Geldbeutel. Biervielfalt, regionale Spezialitäten und klare Informationen zu den Produkten stehen für viele Bierfreunde ganz oben auf der Prioritätenliste. Dazu kommt natürlich auch ein vernünftiger und fairer Preis, wobei uns auch daran gelegen ist, dass die Brauereien weiter existieren und sich nicht gegenseitig ruinieren. Nachdem Deutschland aber in Sachen Bier kein einheitliches Land ist, verlieren sich die Stimmen der Biertrinker oft in einem Konzert der Bayern gegen die Nordlichter, der Rheinländer gegen die Schwaben und der Traditionalisten gegen die Craftbier-Nerds. Um hier für mehr Durchschlagskraft zu sorgen, haben Bierfreunde aus ganz Deutschland also nun eine gemeinsame Heimat in der GBCU, ihrer Konsumentenvereinigung gefunden.

Bier auf europäischer Ebene

Im Hintergrund steht als Dachverband die EBCU, die Europäische Bierkonsumentenvereinigung, die schon seit 1990 EU-weit dem Gerstensaft eine Stimme gibt. Gründungsmitglieder waren neben dem bekannten Dino CAMRA aus Großbritannien die Organisationen aus Belgien und den Niederlanden. Mittlerweile sind 15 weitere Verbände dazugestoßen, aus Norwegen, Schweden, Finnland, Irland, Dänemark, Spanien, Frankreich, Italien, Tschechien, der Schweiz, Österreich, Polen und nun auch Deutschland. Zweimal im Jahr treffen sich die Delegierten aus dem ganzen Kontinent, um die aktuellen Themen zu besprechen und das Netzwerk zu erweitern. Regelmäßige Veranstaltungen mit europäischen Parlamentariern in Brüssel sorgen dann dafür, dass die Anliegen dann auch an höchster Stelle Gehör finden.

Die Vorteile für Mitglieder

Der größte Vorteil für die Mitglieder ist genau diese europäische Vernetzung: Rabatte bei Veranstaltungen aller Partnerorganisationen, die Möglichkeit, als Helfer bei Bierevents wie beispielsweise dem Londoner Great British Beer Festival oder Les Houblonnades in Dijon hinter den Kulissen dabei zu sein, und nicht zuletzt ein internationales Netzwerk von Gleichgesinnten bringen den persönlichen Bierkalender auf Trab.  Dazu kommen die Termine der GBCU in Deutschland mit dem eigenen Stand auf dem Fränkischen Bierfest in Nürnberg oder auf dem Braufest Südwest in Berlin sowie freiem Eintritt zur BrauBeviale und Exkursionen zu den Bierkulturen im In- und Ausland. Außerdem gibt es regelmäßige Online-Workshops und ein breites Netzwerk, das immer eine Antwort auf die bierige Frage des Tages bietet.

Corona-Update

Hier findet Ihr zu unserer Seite mit den Updates zu unseren Maßnahmen rund um die Auswirkungen der CoVid19-Pandemie auf die Branche der Brauereien, Gastronomie und Hotellerie: -> Corona-Update